2009 hat das Zeug einmal als Meilenstein in die Geschichte von VW einzugehen: Die Übernahme von Porsche, der Einbruch des einst größten Autobauers der Welt - GM -, das erste Verlustjahr des größten Konkurrenten Toyota und das erklärte Ziel weltweit Nummer eins zu werden.
Auch in Singapur kann 2009 einmal in die VW-Annalen eingehen: als erfolgreichstes Jahr trotz weltweiter Finanz- und Absatzkrise. Im vergangenen Jahr wurden in der Löwenstadt 2.421 neue Pkws aus der Wolfsburger Autoschmiede zugelassen. Das waren 110 Prozent mehr als 2008. Und das trotz eines schrumpfenden Marktes auf der Insel.
Neue Modelle schlugen ein
Dr. Zeno Kerschbaumer, seit Mitte 2009 Geschäftsführer von Volkswagen Singapur, freute sich über diese Zahlen: »Wir konnten unsere Erwartungen weit übertreffen. Auch dank des bemerkenswerten Zuspruchs, den unsere neuen Modelle wie der Polo, Golf, Scirocco und Passat CC erfahren.«
Verkaufshit Nummer eins war der Golf. Inklusive der GTI-Variante wurden 806 Golf neu zugelassen. Daneben waren auch der Jetta, der Touran sowie der Tiguan erfolgreich. Kerschbaumer: »Wir bringen Autos auf den Markt, die gut aussehen, die zu fahren Spaß macht, und die gleichzeitig umweltfreundlich sind. Das trifft den Nerv unserer singapurischen Kunden.«

Hinzu kommt die Ingenieursarbeit der Wolfsburger Konstrukteure. Sie bauten Technologien ein, die vorher nur Pkws der Oberklasse vorbehalten waren. Zum Beispiel die neue 7-Gang-DSG-Schaltung, die Standardausstattung aller zehn in Singapur erhältlichen Modelle ist. Kerschbaumer: »Unsere technologischen Innovationen wie zum Beispiel die TSI-Motoren und die vollautomatischen Direktschaltgetriebe, die hohe Leistung mit extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen verbinden, haben definitiv viele neuen Kunden angesprochen.«
Jörg Eschenfelder mit Material von Volkswagen Singapur | Fotos: Volkswagen






