Impulse Singapur

November 2010


 

 

Liebe Leserinnen,

Liebe Leser,

neulich habe ich mal wieder eine Einladung zu einem Abendessen bekommen. Und jedes Mal stelle ich mir kurz vorher die Frage, mit welchem Mitbringsel kann ich dem Gastgeber wohl eine Freude bereiten? Natürlich hängt es davon ab, wie gut ich den Gastgeber kenne und wie offiziell die Einladung ist. Aber grundsätzlich soll es nicht zu aufwendig und natürlich bezahlbar, aber eben eine originelle Kleinigkeit sein. Als erstes fällt mir immer die obligatorische Flasche Wein oder aber der Blumenstrauß ein. Ersteres ist zwar äußerst praktisch, da man im Zweifel noch während des Abends in den Genuss des eigenen Gastgeschenkes kommt. Aber es ist wenig originell. Zweiteres kann originell arrangiert sein, hat jedoch angesichts des Klimas in Singapur eine sehr kurze Halbwertzeit. Was also mitbringen?

Eine Frage, vor der nicht nur ich stehe, sondern, wie eine kleine Ausstellung im National Museum derzeit zeigt, auch Staatsoberhäupter, die auf Auslandsreisen gehen. Da geht es schließlich um diplomatische Beziehungen. Und die lassen sich schlecht auf einer Flasche Wein oder ein paar Blümchen aufbauen. Da muss schon etwas Bedeutungsvolleres und Wertvolleres her, wie zum Beispiel ein vergoldeter Strauß Orchideen. Was den Präsidenten Singapurs im Laufe der letzten 50 Jahre als Gastgeschenke von anderen Staatsoberhäuptern mitgebracht wurde, zeigt die Ausstellung „Presidental Presents“. Es werden skurrile, originelle, praktische und unpraktische Exponate präsentiert. Welche deutschen Regierungschefs Singapur besucht und was sie dem jeweils amtierenden Präsidenten Singapurs mitgebracht haben, das erfahren Sie in unserer Ausstellungsvorschau auf Seite 12.

Außerdem gibt Ihnen diese Ausgabe einen Rückblick auf einen besonderen Formel 1 Wettbewerb, einen Einblick in die aktuelle Diskussion zum Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Singapur und Deutschland und einen Ausblick auf unbekannte Reiseziele und interessante Veranstaltungen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der neuen Ausgabe.

Ihre

Petra Bude

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