Impulse Singapur

November 2009


Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,

wir haben schon wieder November. Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen und viele Ereignisse, die uns in den letzten Tagen, Wochen und Monaten bewegt, erschüttert oder gerührt haben, liegen hinter uns, sind zum Teil schon vergessen oder von den Eindrücken und Anforderungen des Tages in den Hintergrund gerückt worden.

Da tut es gut, sich die Zeit zu nehmen und inne zu halten. Nach-zudenken, sich zu erinnen. Was war mir damals wichtig? Was ist mir heute wichtig? Was habe ich hinter mir gelassen? Was habe ich erreicht, was mitgenommen?

Zum Beispiel der Mauerfall vor 20 Jahren. Wie kam es dazu? Was passierte an diesem Abend? Wie hat sich Deutschland und wie habe ich mich seitdem verändert?
Oder Singapur. Jeden Tag wird eine Baustelle vollendet, eine neue aufgemacht, ein neues Projekt angefangen, um die Stadt für Touristen, Geschäftsleute und Einwanderer noch attraktiver zu machen. Aber: Wie sah es früher aus? Über den ständigen Blick nach vorne, geht oftmals das Gefühl für die Wurzeln verloren.

Oder nehmen wir die Formel 1. Drei Tage war der Zirkus in der Stadt. Drei Tage ging es um Glitzer, Glamour, Girls, Geld und - stimmt, das auch - um Sport. Die Welt schaute auf Singapur und ich war mitten drin. Doch was blieb von diesen Tagen? Mir blieben unvergessliche Erlebnisse sowie Bekannt- und Freundschaften.

Wir haben diesmal einige Anlässe im Heft, die zum Nach-Denken anregen können. Die dazu verleiten sollen, sich eine kleine Auszeit zu gönnen. Solche Auszeiten geben oftmals Kraft und Energie für die anstehenden Aufgaben. Und diese Kraft werden wir brauchen: Immerhin stehen Weihnachten, Sylvester und das Jahr 2010 vor der Tür.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme und anregende Lektüre sowie viel Energie für den Endspurt des turbulenten Jahres 2009.

Ihr,

Jörg Eschenfelder

 

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