Impulse Singapur

Januar 2009

Liebe Leserinnen, liebe Leser, in Europa befinden wir uns schon im Jahr 2009. Doch hier in Asien sind wir genau zwischen den Jahren. Erst wenn nach dem Chinesischen Neujahrsfest das Jahr des Büffels begonnen hat, kann das Jahr so richtig beginnen. Davor stehen Ende Januar zwei Wochen, die für die chinesische Bevölkerung mindestens so bedeutsam ist wie für uns Weihnachten. Die Wohnungen werden frisch geputzt, Familien und Freunde besucht. Es wird zusammen gegessen, getrunken und gefeiert. Über das Chinesische Neujahrsfest, die Besonderheiten in Singapur und ganz persönliche Ansichten zu diesem Fest berichten wir ab Seite 8.

Der Jahreswechsel ist immer auch die Zeit des Innehaltens, des Rück- und des Ausblickes. Das findet wohl immer dann statt, wenn man im Laufe des Jahres größere Veränderungen mitgemacht hat. Eine diese Veränderungen hat Botschafter Jörg Ranau erlebt, der seit Sommer hier lebt und arbeitet. Er erzählt von seinen ersten Eindrücken und Erfahrungen in der Löwenstadt und in Südost-Asien (Seite 14). Am 26. Januar beginnt das Jahr des Büffels oder – je nach Übersetzung – des Ochsen. Und es könnte, glaubt man dem Chinesischen Horoskop, nicht passender kommen. Demnach sind in diesem Jahr Arbeit, Disziplin und Anstrengung angesagt, verstärkt durch das Element Erde, welches für Langsamkeit, Gründlichkeit und Zähigkeit steht. Aber keine Sorge, wenn alles mit Hingabe, Einsatz und Entschlossenheit angepackt wird, können die Weichen für einen neuen, positiven Weg gestellt werden – und wem wäre derzeit nicht daran gelegen?

In diesem Sinne heiße ich Sie, sollten Sie über Weihnachten und Silvester außerhalb von Singapur gewesen sein, wieder herzlich willkommen und wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute für das Neue Jahr und viel Vergnügen beim Lesen unserer neuesten Ausgabe. Gong Xi Fa Cai!

Ihr,
Jörg Eschenfelder
Editor

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